PHILIPPER

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Calvins Auslegung zum Philipperbrief.

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Philipper 1.1-6

Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi, allen Heiligen in Christo Jesu zu Philippi samt den Bischöfen und Dienern. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesu Christi! Ich danke meinem Gott, so oft ich euer gedenke. (welches ich allezeit tue in allem meinen Gebet für euch alle, und tue das Gebot mit Freuden), über eurer Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis her; und bin desselbigen in guter Zuversicht, dass, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollführen bis an den Tag Jesu Christi.

 

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Philipper 1.7-11

Wie es denn mir billig ist, dass ich dermaßen von euch allen hatte, darum dass ich euch in meinem Herzen habe als solche, die alle mit mir derselben Gnade teilhaftig sind, sowohl in meinen Banden als bei der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums. Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt von Herzensgrund in Jesu Christo. Und darum bete ich, dass eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntnis und Erfahrung, dass ihr prüfen möget, was das Beste sei, auf dass ihr seid lauter und ohne Anstoß auf den Tag Christi, erfüllet mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus geschehen in euch zu Ehre und Lobe Gottes.

 

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Philipper 1.12-17

Ich lasse euch aber wissen, liebe Brüder, dass wie es um mich steht, das ist nur zur Förderung des Evangeliums geraten, also dass meine Bande berühmt geworden sind in Christo in dem ganzen Richthause und bei den anderen allen, und viele Brüder in dem Herrn aus meinen Banden Zuversicht gewonnen haben, und desto kühner geworden sind, das Wort zu reden ohne Scheu. Etliche zwar predigen Christus auch um Neides und Haders willen; etliche aber aus guter Meinung. Jene verkündigen Christus aus Zank, und nicht lauter, denn sie meinen, sie wollen eine Trübsal zuwenden meinen Banden; diese aber aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verantwortung des Evangeliums hier liege.

 

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Philipper 1.18-21

Was tut’s aber? Dass nur Christus verkündigt werde allerlei Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit; so freue ich mich doch darinnen, und will mich auch freuen; denn ich weiß, dass mir dasselbe gelingt zur Seligkeit durch euer Gebet und durch Handreichung des Geistes Jesu Christi; gemäß meiner Erwartung und Hoffnung, dass ich in keinerlei Stück zu Schanden werde, sondern dass mit aller Freudigkeit, gleichwie sonst allezeit, also auch jetzt Christus hochgepriesen werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn Christus ist im Leben und im Sterben mein Gewinn.