ESC 1970

Bewertung: 1 / 5

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ESC 1970 - Wunder gibt es immer wieder...

 

 

Austragungsort: Amsterdam/Niederlande
Teilnehmerländer: 12
Gewinner: Dana mit All Kinds of Everything

So, nach einer längeren ESC-Pause (der DeLorean hatte nen Kurzschluss, während ich mir kurz mal den Meteoriten-Einschlag am Ende der Kreidezeit anschauen wollte – mit Vermerk: fand gar nicht statt, die Dinos haben einfach zu viel Selbstgebrannten gesoffen und sind an den zu schlechten Leberwerten draufgegangen!) bin ich nun mal in das Jahr 1970 gedüst und habe mir die 12 Titel mal angeschaut und… bin zu einem Ergebnis gekommen. Aber seht selbst, …

…hier comes the KAIVOTING: ^^

 

Platz 12: ø 3,6
Joa… ich würde mal sagen: Luxemburg steht da, wo es hingehört… wenn ich die Musik höre, dann fühle ich mich irgendwie in eine Hafenkaschemme irgendwo in Neapel versetzt… okey, das ist nicht Luxemburg, aber genauso weit weg wie das Lied von einem ESC-Sieg… der Vergleich passt also… allerdings muss ich auch gestehen, dass es im Vergleich mit anderen Jahren ja ein richtig „guter“ letzter Platz ist…

 

Platz 11: ø 3,5
Hier finden wir die wandelnde Karotte aus Jugoslawien… auch nicht karottig… grottig, aber für mehr als unterdurchschnittlich hat es bei mir auch nicht gereicht…

 

Platz 10: ø 3,3
Hier finden wir Monaco mit einem gewagten Minirock-Auftritt ihres Edith-Piaf-Verschnitts… ich wusste dar nicht, dass so etwas beim ESC schon erlaubt gewesen ist… also Häute… äh… heute, da darf man ja maximal nen Minirock tragen… aber damals…

 

Platz 9: ø 3,1
Hier kommen die Niederlande, die sich ganz in ihrem Element finden… also, nicht Käse, sondern das andere Element, Wasser bzw. Waterman… was ganz nett anfängt wird auf die Dauer immer langweiliger… daher reichts nur für Platz 9.

 

Platz 8: ø 3,0
Lalallalalala… das Lied aus Spanien ist ja eigentlich nicht schlecht – aber nach dem Geschmachte habe ich ne halbe Stunde gebraucht, um den Schmalz aus den Ohren zu bekommen… das nächste Mal könnte man die Version einfach von jemandem anders singen lassen…

 

Kommentare   

0 # Der Kurzdurchlauf von 1970Gerd 2022-06-13 16:31
Hallo Kai,
Wie schön, dass es mal wieder einen neuen Jahrgang gibt.
1970 zogen sich nach dem Vier-Gewinner-Vorjahrgang alle übrig geblieben skandinavischen Länder und Portugal vom Wettbewerb zurück (Dänemark und Ösiland hatten ja schon vorher die Segel gestrichen).
Dennoch gelang es den übrig gebliebenen Nationen einen ganz ordentlichen Jahrgang hinzulegen. Bei den meisten Songs liegen wir beide in der Einschätzung recht nah beieinander.
Platz 12: Luxemburg. Dieses Mal benutzen die Letzebuerger einen niederländischen Gastarbeiter. Dementsprechend gab es einen uninspirierten Holland-Schlager mit französischem Text. Keine Katastrophe, aber dennoch schlechtester Beitrag mit der Note 3,43
Platz 11: Monaco. Marlene Dietrich lebte ja damals noch. Man kann nur hoffen, dass sie diese „Hommage“ niemals zu Gesicht bekommen hat. Hast Du schon treffend beschrieben. Note 2,93
Platz 10: Jugoslawien. Irgendwo zwischen niedlich, furchterregend, poetisch und dröge. Wieso gab es eigentlich solche Frisuren? Note 2,83
Platz 9: Frankreich. Hier haben wir unsere größte Abweichung. Ich finde diesen Chanson brüllend langweilig (gibt es sowas?). Immerhin singt es ganz gut, aber dennoch ist sein Beitrag 1983 besser. Note 2,65
Platz 8: Spanien. Ja, der Schmachtkönig himself am Beginn seiner Karriere. Song ist OK, aber dieses käsige Dauergrinsen irritiert wie die Farbe des Anzugs (finden den Farbwechsel im Video irgendwie witzig). Note 2,58
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0 # Der Kurzdurchlauf von 1970, Teil 2Gerd 2022-06-13 16:47
Platz 7: Irland. Als Kinde fand ich den Gewinnertitel des Jahres ja noch schön, inzwischen ist es nur noch ein nettes Kinderliedchen mit pathetischen und generischem Text. Die Sängerin machte später als extrem konservative Politikerin Karriere und wurde mehrfach ins Europaparlament gewählt. Note 2,55
Platz 6: Belgien. Hier gibt es schöne hymnische Ansätze, die Stimme gefällt mir gut. 8 Jahre später holte er mit Platz 2 das bis dahin beste Ergebnis für Belgien, mit einem wesentlich schlechteren Lied. Note 2,43
Platz 5: Italien. Schönes Sommervibes, aber was hat der Gianni eigentlich genommen. Er scheint sich jedenfalls prächtig zu amüsieren. Dieses Jahr wäre er um ein Haar wieder dabei gewesen und das mit Recht. Note 2,25
Platz 4: Niederlande. Auch hier sind wir nicht so ganz d‘acord. Mir gefallen die „Hair“-Anleihen und das fast schon komische Zusammenspiel zwischen dem Style der drei Schwestern und der Choreo. Sie kamen übrigens (zumindest teilweise) noch zweimal wieder und erreicheten einmal auf Englisch und einmal auf Französisch noch gute Ergebnisse für Belgien. Note 2,08
Platz 3: Bronze geht an UK. Nicht so stark wie ihr 1968er Hit „Those were the Days“, aber trotzdem zu Recht ein gutes Ergebnis für das Vereinigte Königreich. Note 2,0
Platz 2: Silber geht an die Schweiz. Sehr witziger Beitrag der Eidgenossen mit tollem Text und toller schräger Darbietung. Note 1,93
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+1 # Der Kurzdurchlauf von 1970, and the Winner is…Gerd 2022-06-13 16:52
Hier sind wir dann absolut auf Linie, denn
Platz 1: Germany - Allemagne - Deutschland.
Einer der deutschen ESC-Klassiker. Toller Mix zwischen sozialkritischem Beatsong und optimistischem Schlager. Auch wenn es die bis dahin beste Platzierung für Deutschland dabei raus sprang, war Katja Ebstein dennoch total unterbewertet. Note 1,58

Ein guter Start ins neue Jahrzehnt und ich freue mich natürlich schon auf die nächste Zeitreise.
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