ESC 1995

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ESC 1995 - Sehr viel Mittelmaßen und ein paar richtig gute Beiträge...

 

Austragungsort: Dublin/Irland

Teilnehmerländer: 23

Gewinner: Secret Garden/Norwegen mit Nocturne

 

Nachdem mein DeLorean ein Bisschen länger beim ZÜV (Zeitmaschinen-Überprüfungs-Verein) gewesen ist, geht es jetzt im neuen Jahr wieder weiter. Und wir düsen direkt in das Jahr 1995… Jacques Chirac wird französischer Staatspräsident, Christo und Jeanne-Claude verhüllen den Reichstag, der BVB wird Deutscher Meister, Schumi gewinnt zum zweiten Mal die Formel eins und ich mach‘ mein Abitur – so was aber auch…

… aber jetzt wollen wir uns den Ergebnissen widmen - here are the RESULTS of the KAIVOTING: ^^

 

Platz 22: ø 4,3

Die Goldene Himbeere teilen sich dieses Jahr Deutschland und Polen: Reim-Dich-oder-ich-fress‘-Dich gegen die Quietschboys bzw. -girls. Beide Lieder sind eher zum Weghören als zum Hinhören… daher ganz schnell weiter…

Platz 21: ø 4,1

WAS IST DAS??? Ein Mensch? Ein Tier??? Ein russischer Langhaarbär??? Michael Bolten 2.0? Und dann das Lied… damit verdient Russland sich auf alle Fälle die Silberne Himbeere…

Platz 19: ø 4,0

Die Bronzene Himbeere teilen sich Island mit einem Josha-Kadison-Verschnitt (der sich genauso schlimm wie das Original anhört) und Belgien mit einem langweiligen Schmachtfetzen. Auch hier gehen wir ganz schnell weiter…

Platz 16: ø 3,9

Hier tummeln sich gleich drei Länder: Großbritannien, Portugal und Schweden. Und man braucht auch nicht allzu viele Worte verlieren: Langweilig! Meinen Geschmack treffen die Lieder auf alle Fälle nicht…

Platz 15: ø 3,5

Minimal besser schneidet Malta ab – aber vielleicht liegt das einfach an der Stimme, die mich so sehr an Whisky erinnert… ansonsten ist das Lied eher langweilig… PROST!

Platz 14: ø 3,3

Wir nähern uns dem Mittelfeld. Und hier finden wir auf Platz 14 Israel. An sich nicht schlecht, wirkt auf mich der Gesang allerdings etwas aufgesetzt.

Platz 12: ø 3,1

Hier tummeln sich Irland mit einem Frank-Sinatra-Verschnitt und Zypern mit einem recht ordentlichen Lied.

Platz 10: ø 3,0

Diesen Platz teilen sich Bosnien-Herzegowina und Frankreich. Beide Lieder sind o.k.

Platz 8: ø 2,9

Etwas besser sind Kroatien und Slowenien. Das kroatische Lied ist für meinen Geschmack etwas zu viel Oper, doch insgesamt recht schön, während ganz angenehmen zu hören ist.

Platz 5: ø 2,8

Den 5. Platz teilen sich drei Länder: Dänemark, die Türkei und – man höre und Staune – Österreich! Da haben unsere Nachbarn aus dem Alpenland mal eine recht chillige Nummer rausgehauen. Beim dänischen Lied finde ich die Melody und den Rhythmus sehr interessant.

Platz 4: ø 2,5

Und damit schon die Bronze-Medaille geht dieses Jahr an Ungarn. Die Stimme ist etwas gewöhnungsbedürft, was evtl. an der Sprache liegt und wirkt teilweise etwas unstimmig, aber dafür finde ich das Lied an sich recht schön melodisch und auch gut in Szene gesetzt.

Platz 3: ø 2,3

Die Silbermedaille geht an Griechenland – ein richtig schönes Lied!

Platz 1: ø 2,0

Die Goldmedaille dürfen sich Norwegen und Spanien teilen. Beide finde ich sehr melodisch und 1995 nicht zu Unrecht auf den Plätzen 1 und 2 gelandet.

 

Nun, liebe Freunde des ESC, nun heißt es wieder: Auf Wiedersehen und bis zum nächsten Jahr – welches dies auch immer sein wird. Ich werde mich gleich mal in meinen DeLorean setzen und schon mal etwas an der Zeit-Uhr spielen – mal schauen, wo die Reise hingeht…

 

Kommentare   

0 # ESC 1995, meine WertungGerd 2018-02-28 23:26
Hallo Kai,
ich werde wahrscheinlich zwei Einträge brauchen. Der Jahrgang ist wirklich furchterregend. In vielen Punkten bin ich Deiner Meinung, außer bei Schweden und Ungarn. Schweden ist bei mir auf Nummer zwei, während Ungarn bei mir den vorletzten Platz belegt.
23. Vereinigtes Königreich: Dilettantismus in Reinkultur. Wenn man cool sein möchte, es aber nicht ist, gräuslich (Note 4,08)
22. elendslangweilig und was soll die Sonnenbrille in der Dunkelheit. Dabei versemmelt er auch noch die meisten Töne (Note 3,78)
21. Polen: Polen sollte keltische Flötentöne lieber den Iren oder den Norwegern überlassen. Das klingt als würden ein Dutzend Mäuse auf Speed von einer Katze gejagt, womit dann auch alles zum Gesang gesagt ist (Note 3,75)
20. Russland: jaja, ich bin ein Vulkan. Das Lied hat durchaus dramatische Qualitäten, aber der exaltierte Gesang und das Äußere des Sängers...ohne Worte. Übrigens ist Herr Kirkorov heute der russische Ralph Siegel und auch 2018 für mindestens zwei Beiträge verantwortlich (Aserbaidschan und Moldawien) (Note 3,73)
19. Island: das hätte Hape Kerkeling nicht besser machen können, es wirkt, als würde er den Text gerade erfinden, dann diese unsägliche Disney-Billigmusik, so authentisch wie eine nordkoreanische Regierungserklärung (Note 3,68)
18. Irland: der gute Eddie träumt und eingeschlafen klingt auch die ganze Nummer. Immerhin, der erste Beitrag, bei dem sich der Magen nicht rumdreht (Note 3,35)
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0 # ESC 1995, meine WertungGerd 2018-02-28 23:56
Ok, mit zwei Texten war ich wohl zu vorsichtig, also, weiter gehts.
17. Deutschland: der Text ist wirklich furchtbar, aber von der Musik gefällt mir das gut. Leider hatte Frau Stein einen ganz schlechten Tag und versemmelte alle möglichen Töne und liefert die Gesangsminderleistung des Abends. Der letzte Platz damit durchaus berechtigt (Note 3,33)
16. Bosnien-Herzegowina: eigentlich ganz Ok, aber eine Kopie des portugiesischen Beitrags von 1975, warum mussten einige Männer diese langen Matten damals tragen? Wahrscheinlich sah ich genau so schlimm aus.... (Note 3,25)
15. Österreich: das hat einen gewissen Groove, aber einen saublöden Text. Ich mag leider auch ihre Stimme überhaupt nicht (Note 3,08)
14. Belgien: seit 1971 hat es solche ESC-Hymen hundertfach gegeben. Er singt wenigstens solide (Note 2,9)
13. Frankreich: einige Lieder klingen fast gleich, das plätschert mit viel Schubidu so dahin. Langweilig, aber ganz gut gesungen (Note 2,75)
12. Portugal: das schöne bei den portugiesischen Beiträgen ist, dass man immer merkt, dass die Portugiesen Musik im Blut haben. Dennoch hat das Lied einen sehr billigen Aufbau, dabei aber gut gesungen (Note 2,68)
11. Malta: vor dem Typ könnte man Angst bekommen, aber er hat eine gute Stimme. Das Lied leider nicht daher nur Mittelmaß (Note 2,65)
10. Türkei: auch die Türken können klassische ESC-Balladen. Sehr solide, aber die Haare sehen so unecht aus (Note 2,6)
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0 # ESC 1995, meine WertungGerd 2018-03-01 00:19
Teil 3 (da kommen auch schon die besseren Lieder)
9. Dänemark: die wohl innovativste Nummer des Abends. Sehr interessant und süß vorgetragen. Dennoch habe ich das Gefühl, dass was fehlt (Note 2,58)
8. Kroatien: hier habe ich die gleiche Meinung wie Du, etwas Zuviel Oper. Dennoch gibt eine nostalgische Stimmung, von daher machen die Kroaten hier viel richtig (Note 2,5)
7. Griechenland: schöne leicht mystische Stimmung, wie bei einem Sommerabend am Mittelmeer. Nur die billige Instrumentalisierung stört den Gesamteindruck (Note 2,33)
6. Slowenien: die beste Sängerin des Abends. Das Lied ist teilweise etwas langweilig, was sie aber mit Stimme und Ausstrahlung wett macht. Sie kam 1999 übrigens noch mal zurück, da stimmte dann auch das Lied (Note 2,28)
5. Zypern: tolles Lied. Gut und sympathisch vorgetragen. Erinnert ein bisschen an „Fluch der Karibik“ (Note 2,25)
4. Norwegen: ich erinnere mich noch gut an die Diskussion; kann ein Lied mit nur 20 Wörtern Text beim ESC antreten? Ja, es konnte sogar gewinnen. Tolle Atmosphäre und eigentlich war es ja der vierte irische Sieg in Folge (die Geiegerin ist Irin) dank des wenigen Textes muss ich es aber abwerten, daher nur (Note 2,15)
3. Israel: Du hast zwar recht, dass das irgendwie aufgesetzt wirkt, dennoch kann ich mich der Friedensbotschaft und der ESC-typischen Hymmne entziehen. Mal abgesehen davon, dass Liora fantastisch aussieht. (Note 2,03)
Die Top 2 dann in Teil 4 :-*
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0 # NorwegenKai 2018-03-01 09:00
... ja - DEN GEDANKEN hatte ich auch... aber wenn ich mir den Inhalt oder die Texte mancher anderen ESC-Beiträge in der Vergangenheit so anhör... da wünschrte ich mir, es wäre weniger gesungen worden... :lol:
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0 # ESC 1995, meine WertungGerd 2018-03-01 00:26
Trommelwirbel.....Platz 2 belegt....hatte ich ja bereits erwähnt
2. Schweden: ja, ist ein sehr ruhiges Lied. Aber ich finde es strahlt eine unglaubliche Wärme aus und ich mag die schwedische Sprache. Außerdem schmachtet Herr Johansen wie kaum ein anderer (Note 2,0)
Bleibt noch......Trommelwirbel......
PLATZ EINS
SPANIEN: Hallo Herr Kirkorov, so sieht ein Vulkan aus. Toller Liedaufbau und toll gesungen. Sie schreit ihre Verzweiflung, dass er zu ihr zurück kommen möge glaubwürdig raus und hätte meiner Meinung nach den Sieg verdient gehabt. (Note 1,9)
Ich bin mal gespannt, welches Jahr Du als nächstes auswählst....
Liebe Grüße aus dem bibberkalten Köln
Gerd
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0 # ... der nächste ESC...Kai 2018-03-01 08:57
Na, lass' Dich überraschen... ich bin aber gerade am sondieren. Wenn Du Dir ein wenig die bisherigen Jahrgänge anschaust, dann kannst Du Dir zumindest das Jahrzehnt ausrechnen... :-*

Grüße zurück aus dem ebenso kalten Potsdam,
Kai
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