18. Oktober

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Lukas 24. 5b – 6a:

Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier, Er ist auferstanden.

 

Was hilft uns das Wissen, dass es einen Jesus gegeben hat, der gekreuzigt und gestorben, der auch auferstanden ist von den Toten, wenn nicht das gewisse Vertrauen des Herzens da ist: Er ist auch für mich auferstanden, und ich bin mit Ihm auferstanden! Ist Er aber auferstanden, warum suche wir Ihn den fortwährend in dem leeren Grabe? Warum meinen wir denn noch immerdar, Er sei von uns genommen, weil wir Ihn in diesem Grabe nicht finden? Oder wir meinen, wir hätten genug an einem für unsere Sünden gestorbenen Jesus. Aber was kann uns ein toter Heiland helfen? Wir müssen einen auferstandenen haben. Nun geht es mit Ihm in das Grab, o du geplagtes Volk des Herrn! Mit Ihm in das Grab ging unser alter Mensch, unser liebes Ich mit all Seinen Gerechtigkeiten, der ganze sündige Mensch mit all seiner Lust, Weltliebe, mit allem dem, was er gerne hätte, - das alles ging mit Ihm in das Grab, was wir sind und was wir wollen. In Seinem Grab wurde der Teufel zunichte gemacht, der Tod getötet, auch unser Grab ging in das Grab, auch das Grab der Unseren, die in Ihm schlafen. Das alles nahm Jesus von uns ab und mit Sich in Sein Grab. Aber Er stand auf als der Heilige Gottes, und wir in Ihm, dass unser Wandel im Himmel sei. Und nun, warum wollen wir einen toten Jesus haben? Warum sitzen wir bei dem leeren Grabe und weinen, weil wir das nicht finden, was wir suchen?

(Kohlbrügge)