12. Juni

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Apostelgeschichte 4.12:

Und in keinem anderen ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

 

Das Wort Heil sagt alles, was einem Menschen Not tut für dieses und für jenes Leben. Es sagt, was ihm also Not tut, um ein gutes Gewissen zu haben, und um wahrhaftig in diesem Leben so zu leben, dass man des Lebens froh sein darf trotz all des Elends darinnen. Dann besagt es weiter: Wirkliche, gute Gesundheit, so dass man mit Ehren graues Haar bekommt. Und ferner, was die Hauptsache ist: Vergebung aller Sünde! – Dass Gott die Sünde also vergibt und vertilgt, dass du sie nicht mehr finden kannst! Um Vergebung der Sünde zu erhalten, dazu brauche ich mich nicht zu kasteien und zu peinigen oder zu tun nach der Lehre: Hier ein wenig, da ein wenig. Dazu brauche ich nicht als ein Heuchler einherzugehen mit gesengtem Haupte – sondern mit aufgerichtetem Haupte sehe ich auf meinen Herrn. Dieses Heil ist dem Herrn Jesu Christo, so dass es also dem Glauben zu Teil wird. Solches ist nicht etwas Schwärmerisches! Denn der Glaube ruht auf Gottes Wort! Und was der Geist Gottes zeugt mit meinem Geiste – dass es Wahrheit ist – solches hat man nicht in sich selbst; sondern alles Heil ist in Jesu Christo! Dies ist der Name, welcher den Menschen gegeben ist, auf dass sie selig werden. Es gibt gewaltige Namen hier auf Erden, und wenn man diese Namen für sich hat, kann man etwas fertig bringen. Aber um selig zu werden, – und dies ist doch die Hauptsache! – um selig zu werden, dass man wahrhaftig errettet ist, und errettet bleibt und sagen kann: Ich bin auf ewig errettet, dazu ist bloß dieser Name mächtig: Jesus Christus!

(Kohlbrügge)