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VI. Dass sogar Jona über den Verlust dieses Kürbis so unmutig wird, dass er sich von neuem den Tod wünscht
Jona 4. 6-8b
Da wünschte er sich den Tod und sprach: Ich möchte lieber tot sein als leben.
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V. Dass daselbst Gott einen Kürbis über sein Haupt wachsen und denselben Tags darauf wieder dürre werden lässt, wobei Jona so voll Eigenleibe ist, dass er lieber den Kürbis hätte bestehen lassen zu seinem Nutzen, als die Niniviten zur Verherrlichung der Erbarmung Gottes.
Jona 4. 6-8a
Gott der Herr aber ließ einen Kürbis wachsen; der wuchs über Jona, dass er Schatten gäbe seinem Haupt und ihm hülfe von seinem Unmut. Und Jona freute sich sehr über den Kürbis. Aber am Morgen, als die Morgenröte anbrach, ließ Gott einen Wurm kommen; der stach den Kürbis, dass er verdorrte. Als aber die Sonne aufgegangen war, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, dass er matt wurde.
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IV. Dass aber Jona darauf nicht Acht gibt und sich außerhalb der Stadt eine Hütte baut, um zu sehen, ob nicht vielleicht Gott Seine Predigt noch handhaben würde.
Jona 4. 5
Und Jona ging zur Stadt hinaus und ließ sich östlich der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte; darunter setzte er sich in den Schatten, bis er sähe, was der Stadt widerfahren würde.
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III. Dass darauf der Herr es ihm zu bedeuten gibt, ob er billig zürne
Jona 4. 4
Aber der Herr sprach: Meinst du, dass du mit Recht zürnst?
Jona 4. 9
Da sprach Gott zu Jona: Meinst du, dass du mit Recht zürnst um des Kürbis willen? Und er sprach: Mit recht zürne ich bis an den Tod.
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II. Dass Jona seinen verkehrten Weg vor Gott behauptet, in seiner Rechthaberei die Tugenden Gottes antastet, und den Herrn bittet, er möge seine Seele von ihm nehmen
Jona 4. 1-2
… und betete zu Herrn und sprach: Ach, Herr, das ist’s ja, was ich dachte, als ich noch in meinem Lande war, weshalb ich auch eilends nach Tarsis fliehen wollte; denn ich wusste dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich Übels gereuen. So nimm nun, Herr, meine Seele von mir; denn ich möchte lieber tot sein als leben.
