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I. Wie es den Jona verdross, dass Gott nicht tat, was Er ihn hatte predigen lassen
Jona 4. 1
Das aber verdross Jona sehr, und er ward zornig…
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Jona 4
Das aber verdross Jona sehr, und er ward zornig und betete zu Herrn und sprach: Ach, Herr, das ist’s ja, was ich dachte, als ich noch in meinem Lande war, weshalb ich auch eilends nach Tarsis fliehen wollte; denn ich wusste dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich Übels gereuen. So nimm nun, Herr, meine Seele von mir; denn ich möchte lieber tot sein als leben.
Und Jona ging zur Stadt hinaus und ließ sich östlich der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte; darunter setzte er sich in den Schatten, bis er sähe, was der Stadt widerfahren würde. Gott der Herr aber ließ einen Kürbis wachsen; der wuchs über Jona, dass er Schatten gäbe seinem Haupt und ihm hülfe von seinem Unmut. Und Jona freute sich sehr über den Kürbis. Aber am Morgen, als die Morgenröte anbrach, ließ Gott einen Wurm kommen; der stach den Kürbis, dass er verdorrte. Als aber die Sonne aufgegangen war, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, dass er matt wurde. Da wünschte er sich den Tod und sprach: Ich möchte lieber tot sein als leben.
Da sprach Gott zu Jona: Meinst du, dass du mit Recht zürnst um des Kürbis willen? Und er sprach: Mit recht zürne ich bis an den Tod. Und der Herr sprach: Dich jammert der Kürbis, um den du dich nicht gemüht hast, hast ihn auch nicht aufgezogen, der in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb, und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertundzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?
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III. Der Predigt Frucht
Jona 3. 5-10
Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an beide, groß und klein. Und da das vor den König zu Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte einen Sack um sich und setzte sich in die Asche. Und ließ ausschreien und sagen zu Ninive, auf Befehl des Königs und seiner Gewaltigen, also: Es soll weder Mensch noch Tier, weder Ochsen noch Schafe etwas kosten, und man soll sie nicht weiden, noch Wasser trinken lassen. Und sollen Säcke um sich hüllen beide, Menschen und Tier, und zu Gott rufen heftig; und ein jeglicher bekehre sich von seinem bösen Wege, und von dem Frevel seiner Hände! Wer weiss, Gott möchte sich kehren und Ihn reuen und sich wenden von Seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben. Da aber Gott sah ihre Werke, dass sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reuete Ihn des Urteils, das Er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.
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II. Jonas Gang und Predigt nach Gottes Willen
Jona 3. 3-4
Da machte sich Jona auf und ging hin gen Ninive, wie der Herr gesagt hatte. Ninive aber war eine große Stadt Gottes, drei Tagesreisen groß. Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagesreise in die Stadt, predigte er und sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen.
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I. Gottes wiederholten Befehl an Jona
Jona 3. 1-2
Und es geschah das Wort des Herrn zum andern Mal zu Jona und sprach: Mache dich auf, gehe in die große Stadt Ninive und predige ihr die Predigt, die ich dir sage.
