DER ZWEITE TEIL
Von des Menschen Erlösung
FRAGE 12
Wenn wir nun nach dem gerechten Urteil Gottes zeitliche und ewige Strafe verdient haben, wie können wir dieser Strafe entgehen und wiederum Gnade bekommen?
Gott will, dass seiner Gerechtigkeit Genüge geschehe (2. Mose 20.5 & 23.7), deswegen müssen wir ihr entweder selbst oder durch einen anderen das volle Sühnegeld bezahlen (Römer 8.3-4).
2. Mose 20.5
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, ...
2. Mose 23.7
Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist. Den Unschuldigen und den, der im Recht ist, sollst du nicht töten; denn ich lasse den Schuldigen nicht Recht haben.
Römer 8.3-4
Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist.
FRAGE 13
Können wir aber selbst das Sühnegeld bezahlen?
Mitnichten; sondern wir machen sogar die Schuld noch täglich größer (Hiob 9.3 & 15.15; Matthäus 6.12).
Hiob 9.3
Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.
Hiob 15.15
Siehe, seinen Heiligen traut Gott nicht, und selbst die Himmel sind nicht rein vor ihm.
Matthäus 6.12
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
FRAGE 14
Kann aber irgendeine bloße Kreatur für uns bezahlen?
Keine; denn erstens will Gott an keiner anderen Kreatur strafen, was der Mensch verschuldet hat (Hebräer 2.14-16). Zweitens kann auch keine bloße Kreatur die Last des ewigen Zorns Gottes gegen die Sünde ertragen und andere davon erlösen (Psalm 130.3).
Psalm 130.3
Wenn du, HERR, Sünden anrechnen willst - Herr, wer wird bestehen?
Hebräer 2.14-16
Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an.
FRAGE 15
Was müssen wir denn für einen Mittler und Erlöser suchen?
Einen solchen, der ein wahrer (1. Korinther 15.21) und gerechter Mensch (Jeremia 23.5-6 & 33.15-16; Psalm 53.4; Jesaja 53.9; 2. Korinther 5.21) und doch stärker als alle Kreaturen, das heißt zugleich wahrer Gott ist (Hebräer 7.16 & 7.26; Jesaja 7.14; Römer 8.3-4 & 9.5).
Psalm 53.4
Aber sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
Jesaja 7.14
Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
Jesaja 53.9
Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist.
Jeremia 23.5-6
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird. Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR unsere Gerechtigkeit«.
Jeremia 33.15-16
In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem David einen gerechten Spross aufgehen lassen; der soll Recht und Gerechtigkeit schaffen im Lande. Zu derselben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen, und man wird es nennen »Der HERR unsere Gerechtigkeit«.
Römer 8.3-4
Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist.
Römer 9.5
... denen auch die Väter gehören, und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.
1. Korinther 15.21
Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.
2. Korinther 5.21
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.
Hebräer 7.16
... der es nicht geworden ist nach dem Gesetz äußerlicher Gebote, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens.
Hebräer 7.26
Denn einen solchen Hohenpriester mussten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher ist als der Himmel.
FRAGE 16
Warum muss er ein wahrer und gerechter Mensch sein?
Weil die Gerechtigkeit Gottes fordert (Römer 5.12 & 5.15), dass die menschliche Natur, die gesündigt hat, für die Sünde bezahlt, und weil einer, der selbst ein Sünder ist, nicht für andere bezahlen kann (1. Petrus 3.18; Jesaja 53.3-5 & 53.10 & 53.11).
Jesaja 53.3-5
Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
Jesaja 53.10
So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen.
Jesaja 53.10
Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.
Römer 5.12
Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.
Römer 5.15
Aber nicht verhält sich's mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn wenn durch die Sünde des Einen die Vielen gestorben sind, um wieviel mehr ist Gottes Gnade und Gabe den vielen überreich zuteil geworden durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus.
1. Petrus 3.18
Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.
FRAGE 17
Warum muss er zugleich wahrer Gott sein?
Damit er durch die Kraft seines Gottseins (Jesaja 53.8; Apostelgeschichte 2.24; 1. Petr 3.18) die Last des Zorns Gottes in seinem Menschsein ertragen und uns die Gerechtigkeit und das Leben erwerben (Johannes 3.16; Apostelgeschichte 20.28) und wiedergeben kann (Johannes 1.4).
Jesaja 53.8
Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war.
Johannes 1.4
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Johannes 3.16
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Apostelgeschichte 2.24
Den hat Gott auferweckt und hat aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte.
Apostelgeschichte 20.28
So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.
1. Petrus 3.18
Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.
FRAGE 18
Wer ist aber dieser Mittler, der zugleich wahrer Gott und ein wahrer, gerechter Mensch ist?
Unser Herr Jesus Christus (Matthäus 1.23; 1. Timotheus 3.16; Lukas 2.11), der uns zur vollkommenen Erlösung und Gerechtigkeit geschenkt ist (1. Korinther 1.30).
Matthäus 1.23
»Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
Lukas 2.11
... denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
1. Korinther 1.30
Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, ...
1. Timotheus 3.16
Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
FRAGE 19
Woher weißt du das?
Aus dem heiligen Evangelium, das Gott selbst zuerst im Paradies (1. Mose 3.15) offenbart hat, danach durch die heiligen Erzväter (1. Mose 22.18 & 49.10-11; Römer 1.2; Hebräer 1.1; Apostelgeschichte 3.22-24; Apostelgeschichte 10.43) und Propheten hat verkündigen lassen und durch die Opfer und anderen Zeremonien des Gesetzes vorgebildet (Johannes 5.46; Hebräer 10.7), schließlich aber durch seinen einzigen geliebten Sohn erfüllt hat (Römer 10.4; Galater 4.4-5).
1. Mose 3.15
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
1. Mose 22.18
... und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.
1. Mose 49.10-11
Es wird das Zepter von Juda nicht weichen noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, bis dass der Held komme, und ihm werden die Völker anhangen. Er wird seinen Esel an den Weinstock binden und seiner Eselin Füllen an die edle Rebe. Er wird sein Kleid in Wein waschen und seinen Mantel in Traubenblut.
Johannes 5.46
Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben.
Apostelgeschichte 3.22-24
Mose hat gesagt (5. Mose 18.15 & 19): »Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird. Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk.«
Apostelgeschichte 10.43
Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.
Römer 1.2
... das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der Heiligen Schrift, ...
Römer 10.4
Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
Galater 4.4-5
Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.
Hebräer 1.1
Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, ...
Hebräer 10.7
»Da sprach ich: Siehe, ich komme - im Buch steht von mir geschrieben -, dass ich tue, Gott, deinen Willen.«
FRAGE 20
Werden denn alle Menschen wiederum durch Christus selig, wie sie durch Adam verloren worden sind?
Nein; sondern nur diejenigen, die durch wahren Glauben ihm eingeleibt werden und alle seine Wohltaten annehmen (Johannes 1.12; Jesaja 53.11; Psalm 2.12; Römer 11.17 & 11.19; Hebräer 4.2 & 10.39).
Psalm 2.12
... dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!
Jesaja 53.11
Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.
Johannes 1.12
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, ...
Römer 11.17
Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, ...
Römer 11.19
Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.
Hebräer 4.2
Denn es ist auch uns verkündigt wie jenen. Aber das Wort der Predigt half jenen nichts, weil sie nicht glaubten, als sie es hörten.
Hebräer 10.39
Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen und verdammt werden, sondern von denen, die glauben und die Seele erretten.
FRAGE 21
Was ist wahrer Glaube?
Es ist nicht nur eine sichere Erkenntnis, durch die ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat (Hebräer 11.1 & 11.3; Jakobus 1.18 & 2.19), sondern auch ein herzliches Vertrauen (Römer 4.16-21; 5.1; 10.10), welches der Heilige Geist (2. Korinther 4,13; Epheser 2.8-9; Matthäus 16.17; Philipper 1.19) durchs Evangelium in mir wirkt (Römer 1.16 & 10.17), dass nicht nur anderen, sondern auch mir Vergebung der Sünden, ewige Gerechtigkeit und Seligkeit von Gott geschenkt ist (Hebräer 11.7-10; Römer 1.16) aus lauter Gnade, allein um des Verdienstes Christi willen (Epheser 2.7 & 2.8-9; Römer 3.24-26; Galater 2.16).
Matthäus 16.17
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Römer 1.16
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.
Römer 3.24-26
... und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
Römer 4.16-21
Deshalb muss die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, damit sie aus Gnaden sei und die Verheißung fest bleibe für alle Nachkommen, nicht allein für die, die unter dem Gesetz sind, sondern auch für die, die wie Abraham aus dem Glauben leben. Der ist unser aller Vater - wie geschrieben steht (1. Mose 17.5): »Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Völker« - vor Gott, dem er geglaubt hat, der die Toten lebendig macht und ruft das, was nicht ist, dass es sei. Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1. Mose 15.5): »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.« Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs allergewisseste: was Gott verheißt, das kann er auch tun.
Römer 5.1
Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; ...
Römer 10.10
Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.
Römer 10.17
So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
2. Korinther 4,13
Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, wie geschrieben steht (Psalm 116.10): »Ich glaube, darum rede ich«, so glauben wir auch, darum reden wir auch; ...
Galater 2.16
Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird kein Mensch gerecht.
Epheser 2.7
... damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.
Epheser 2.8-9
Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
Philipper 1.19
... denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, ...
Hebräer 11.1
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Hebräer 11.3
Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.
Hebräer 11.7-10
Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; durch den Glauben sprach er der Welt das Urteil und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt. Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme. Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen in dem verheißenen Lande wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung.
Jakobus 1.18
Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir Erstlinge seiner Geschöpfe seien.
Jakobus 2.19
Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben's auch und zittern.
FRAGE 22
Was muss aber ein Christ glauben?
Alles, was uns im Evangelium verheißen wird (Johannes 20.31; Matthäus 28.20), wie es uns die Artikel des Bekenntnisses unseres allgemeinen unangezweifelten christlichen Glaubens in einer Zusammenfassung lehren.
Matthäus 28.20
... und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Johannes 20.31
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.
FRAGE 23
Wie lautet dieses Glaubensbekenntnis?
Ich glaube an Gott Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
der empfangen ist von dem Heiligen Geist,
geboren von Maria, der Jungfrau,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen zur Hölle,
am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,
aufgefahren gen Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebendigen und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
eine heilige allgemeine christliche Kirche,
die Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und ein ewiges Leben.
FRAGE 24
Wie werden diese Artikel eingeteilt?
In drei Teile: Der erste ist von Gott dem Vater und unserer Erschaffung. Der zweite von Gott dem Sohn und unserer Erlösung. Der dritte von Gott dem Heiligen Geist und unserer Heiligung.
FRAGE 25
Wenn es nur ein einziges göttliches Wesen gibt (5. Mose 6.4), warum nennst du drei, den Vater, Sohn und Heiligen Geist?
Weil sich Gott so in seinem Wort geoffenbart hat (Jesaja 61.1; Psalm 110.1; Matthäus 3.16-17& 28.19; 1. Johannes 5.7), dass diese drei unterschiedlichen Personen der eine wahrhaftige ewige Gott seien.
5. Mose 6.4
Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
Jesaja 61.1
Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; ...
Psalm 110.1
EIN PSALM DAVIDS. Der HERR sprach zu meinem Herrn: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.«
Matthäus 3.16-17
Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
Matthäus 28.19
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes ...
1. Johannes 5.7
Denn drei sind, die das bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.