„Die Queen der Banditen“
Story
Lucky Luke ist eigentlich nur auf dem Weg, einen Gefangenen Banditen an den Sheriff von Fort Smith zu übergeben – und kommt prompt in einen Bankraub hinein. Was unser Held jedoch am Anfang nicht weiß, ist, dass der Sheriff der „Bankräuber“ und das ganze eine gestellte Szene für eine Zeitung ist. Mit diesem recht surrealen Beginn startet das Abenteuer um Belle Starr, welche die Gefangenen freikauft und auf ihrer Farm arbeiten lässt: Billy the Kid, die Daltons und auch andere – wobei die Interpretation des Wortes „Arbeit“ sehr unterschiedlich interpretiert wird, schließlich häufen sich die Überfälle auf Banken in den Städtchen der Umgebung zunehmend! Also versucht Lucky Luke sich in die Band einzuschleusen und die wahren Begebenheiten zu entdecken…
Zeichnung und Hintergrund
Zeichnerisch ist der Comic von Morris und Fauche ist zwar recht gut, insgesamt hätte ich mir etwas mehr zeichnerische Tiefe gewünscht. Vom Inhalt basiert Belle Starr auf historischen Hintergründen, die recht gut umgesetzt wurden, auch der Humor ist recht schön. Leider wirkt die Story jedoch auf mich nicht ganz flüssig, sondern eher wie eine Anreihung von Szenen und Episoden, was der erzähltechnischen Geschichte den roten Faden nimmt.
Gesamtnote
Belle Starr ist ein durchschnittlicher Comic: Insgesamt ist der Comic recht lustig und abwechslungsreich gestaltet, allerdings fehlt mir die zeichnerische Tiefe, die den Comic abrundet und ihm das „gewisse Etwas“ gibt, um eine bessere Benotung zu rechtfertigen.
Quelle: Foto-Auszug aus Lucky Luke Band 69: Lucky Luke – Belle Starr (Seite 11), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH