Asterix – Das Geschenk Cäsars

     

    Wenn Cäsar mal Geschenke macht…

    Story

    Dieses Mal beginnt unsere Geschichte mit keinem Geringeren als Julius Cäsar – und er verteilt sogar Geschenke! Nun ja, er verteilt an seine verdienten Legionäre Ländereien, nach 20 Jahren Dienstzeit. Und Keinenbtschlus, einer diese mehr (alle anderen) oder minder (eben Keinentschlus) verdienten Legionäre, erhält unser kleines gallisches Dorf. Doch schon auf dem Weg dorthin vertauscht er „sein“ Dorf gegen eine Amphore Wein: Und so wechselt das Dorf in die Hände von Orthopädix, einen Schankwird, der sich mit Frau und Tochter auch sofort auf den Weg dorthin macht – um zu erkennen, dass er mehr oder minder reingelegt wurde und unser kleines gallisches Dorf niemals unter Cäsars Herrschaft stand. Doch da unsere Bewohner ja gastfreundlich sind, so nehmen sie die Neulinge gleich auf, denn eine Gastwirtschaft fehlt eh noch in unserem Dörfchen – doch schon nach der Einweihungsfeier, die in einer unserer wohlbekannten zünftigen gallischen Streitereien endet (in der nicht nur die Fetzen, sondern auch die Fische fliegen), kommt es zum Eklat, denn Orthopädix bewirbt sich um den Posten des Chefs, was zu einem Riss in der Dorfgemeinschaft führt. Und als dann noch plötzlich Keinentschluss wieder auftaucht und die Römer auf den Plan ruft, dann ist das Chaos perfekt!

    Zeichnung

    Zeichnerisch auf gleichbleibend hohem Niveau besticht dieser Comic vor allem mit seinen dezent politisch angehauchten Klischees (insbesondere Methusalix‘ Polemik) sowie dem typischen Dorf-Verhalten, wie wir es auch schon aus den Bänden Streit um Asterix sowie Der Seher her kennen. Daneben finden wir viele Running Gags (wobei die Fische am Vielseitigsten bedacht werden), aber auch literarische Anspielungen (Cyrano de Bergerac, Zorro) finden wir hier in schönster Form dargestellt.

    Gesamtnote

    Auch wenn ich selber die Story nicht ganz so gelungen finde wie bei den vorherigen Bänden, so beweisen uns Uderzo und Goscinny auch im 21. Band wieder einmal, dass sie noch lange nicht am Ende ihrer Ideen sind. Mit viel Feingefühl zeigen sie uns eine andere (verstrittene) Seite unserer Gallier, die aber am Ende wieder in einem großen Bankett und vielen gebratenen Wildschweinen endet… daher: (noch) sehr gut.

     

    Quelle: Foto-Auszug aus Asterix Gesamtausgabe Band 7: Das Geschenk Cäsars (Seite 142 & 151), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH

     

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