Asterix und Obelix in Rom, der erstaunlichsten Stadt des Universums? – LATÜRNICH!!!
Story
Unsere Geschichte beginnt in Rom, der erstaunlichsten Stadt des Universums – um eigentlich gar nicht dort zu beginnen, sondern in Lutetia (Paris), der erstaunlichsten Stadt des Universums: Denn hier ist Majestix gerade mit seiner Frau Gutemine sowie seiner „Ehrengarde“ Asterix und Obelix (diesmal ohne Idefix) zu Besuch bei Gutemines Bruder Homöopatix und dessen Frau – und da sich Majestix und Homöopatix gar nicht grün sind, kommt es im Laufe der abendlichen Sticheleien (und Majestix‘ fortgeschrittenem Weinkonsum) zu einer fatalen Wette: Majestix möchte Homöopatix Wildschein servieren – gewürzt mit den Lorbeeren vom Kranze Julius Caesars!!!
Und so finde wir Asterix und Obelix (ja, wirklich ohne Idefix!) in Rom wieder, wo sie mit allen Mitteln und Tricks versuchen, irgendwie in die Nähe von Caesar zu gelangen, um ihm den Lorbeerkranz zu entwinden! Dumm nur, dass sich dann plötzlich noch herausstellt, dass Caesar sich aktuell gar nicht in Rom aufhält, sondern auf einem Kriegszug gegen die Barbaren ist…
Zeichnung
Wieder einmal auf höchstem Niveau gezeichnet, brilliert der Comic durch seinen detaillierten und tiefgehenden Zeichenstil. Inhaltlich haben Goscinny und Uderzo auch diesmal wieder eine Reihe von Running Gags eingebaut, wie das Suppenrezept von Asterix, die „Schlaf-Problematik“ und natürlich das „Latürnich!“ – Dazu das szenische Wortspiel rund um die verkauften Sklaven („Wir müssen unser Leben so teuer wie möglich verkaufen“ – „Ja, ist es denn noch nicht verkauft?“) oder die Lorbeeren daselbst…
Gesamtnote
Und schon wieder haben Goscinny und Uderzo tief in die Trickkiste gegriffen und mit Wortwitz, Situationskomik und einer Menge zeichnerischem und verbalem Können einen sehr guten Comic kreiert. Absolut lesenswert!
Quelle: Foto-Auszug aus Asterix Gesamtausgabe Band 6: Die Lorbeeren des Caesar (Seite 126), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH